
DRAW THE LINE – Bold Strokes, Brave Voices!
Zeig deine Solidarität mit denen, die mutig für Veränderung kämpfen!
Kunst kann über Grenzen hinweg Menschen empowern. Kunst bedeutet Solidarität, Protest und Veränderung. Aber dafür muss sie frei sein. Das ist nicht überall so.
Stell dir vor, du kannst deine Kunst nicht frei zeigen. Stell dir vor, deine Werke werden verboten oder dir droht sogar
Gefängnis. Das ist für viele Künstler*innen weltweit Realität.
Mit DRAW THE LINE – Bold Strokes, Brave Voices! machen wir auf diese Menschen aufmerksam. Wir stehen solidarisch an der Seite all jener, die mit ihrer Kunst für Veränderung kämpfen. Wir verteidigen ihr Recht auf freie Meinungsäußerung.
Sei dabei! Schaffe ein Kunstwerk in Solidarität mit verfolgten Künstler*innen wie Rached Tamboura und Luis Manuel Otero Alcántara und zeige, wie Kunst Menschen empowern kann. Egal, ob du viel oder wenig Erfahrung hast – dein kreativer Ausdruck zählt. Lass uns gemeinsam kritische Kunst sichtbar machen.
Erzähle mit deinem Werk eine Geschichte – als Symbol für Meinungsfreiheit, Solidarität oder Widerstand. Zeig, was in dir steckt, und verteidige die Meinungsfreiheit mit deiner Kunst.
Deine Kunst für Meinungsfreiheit – so geht's:
1) Bestell dir das kostenlose Aktionspaket
Gestalte ein Bild (Zeichnung, Malerei, Foto, Collage) zum Thema Meinungsfreiheit und Kunst. Einsendeschluss ist Freitag, der 4. Juli 2025. Die besten Einsendungen werden im Rahmen einer Ausstellung und eines Eröffnungsevents im Oktober 2025 präsentiert. Wir teilen die im Projekt entstandenen Kunstwerke und Solidaritätspostkarten mit Rached Tamboura und Luis Manuel Otero Alcántara.
2) Unterschreibe für die Freilassung der verfolgten Kunstschaffenden
Unterschreibe für die Freilassung von Rached Tamboura und Luis Manuel Otero Alcántara und setze ein Zeichen für Solidarität und Meinungsfreiheit – auch online. Alle Infos dazu findest du hier.
BESTELL DIR JETZT DAS DRAW THE LINE AKTIONSPAKET!
Erhebe deine Stimme für Rached Tamboura und Luis Manuel Otero Alcántara und unterschreibe die Petitionen!
gRAFFITI GEGEN DEN HASS
Im Februar 2023 löste der tunesische Präsident Kais Saied mit rassistischen Äußerungen gegen Migrant*innen aus Ländern südlich der Sahara eine Welle von Hass und rassistischer Gewalt gegen Schwarze Menschen – sowohl Migrant*innen als auch Tunesier*innen – aus. Hunderte Menschen wurden angegriffen, vertrieben oder willkürlich festgenommen.
Der junge tunesische Künstler Rached Tamboura kritisierte diese Aussagen des Präsidenten im Juli 2023 in einer Reihe von Graffitis. Der 28-Jährige, der an der Arabic Calligraphy University in Tunis studiert, hatte nur seine Meinung auf künstlerische Weise zum Ausdruck gebracht. Doch wenige Tage später wurde er verhaftet. Wegen „Beleidigung des Präsidenten“ verurteilten die tunesischen Behörden Rached zu zwei Jahren Gefängnis.
FORDERE DIE TUNESISCHE REGIERUNG AUF, RACHED TAMBOURA SOFORT FREIZULASSEN!
MALEN UND TANZEN FÜR DIE FREIHEIT
Der afro-kubanische Künstler Luis Manuel Otero Alcántara liebt es, zu malen und zu tanzen. Er ist Mitbegründer von Movimiento San Isidro, einer Gruppe von Künstler*innen, Journalist*innen und Aktivist*innen, die sich für das Recht auf freie Meinungsäußerung einsetzen. Dieses wird durch die kubanischen Behörden stark eingeschränkt.
Luis Manuel nutzt seine Kunst, um auf diese Einschränkungen aufmerksam zu machen. Deshalb wurde er schon mehrmals inhaftiert. Im Juli 2021 verhafteten die Behörden ihn erneut und er wurde in einem unfairen Prozess zu fünf Jahren Haft verurteilt. Seither befindet er sich im Hochsicherheits-Gefängnis von Guanajay. Luis Manuel ist ein gewaltloser politischer Gefangener. Er benötigt dringend medizinische Versorgung, die ihm jedoch verweigert wird.
FORDERE DIE KUBANISCHE REGIERUNG AUF, LUIS MANUEL OTERO ALCÁNTARA SOFORT FREIZULASSEN!
Was wir gemeinsam schaffen können, wenn wir uns mit bedrohten Kunstschaffenden solidarisieren und für sie laut werden, zeigt die Geschichte der russischen Künstlerin Aleksandra Skochilenko, die zu Unrecht in ihrem Heimatland inhaftiert war. Sie hatte auf kreative Weise gegen den Krieg in der Ukraine protestiert, indem sie Preisschilder in einem Supermarkt durch Informationen zur Invasion ersetzte. Nach über zwei Jahren im Gefängnis kam sie im August 2024 durch einen Gefangenenaustausch frei.
„Eure Unterstützung half mir, zu überleben, half mir, an ein Wunder zu glauben“, sagt Aleksandra heute. Dass sie das in Freiheit sagen kann, das wurde auch durch Menschen wie dich möglich. 🫶 Aber schau selbst!