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Action

Tunesien: Mit Graffiti gegen den Hass

Im Juli 2023 gestaltete der junge tunesische Künstler Rached Tamboura Graffiti, mit denen er rassistische Aussagen des Präsidenten Kais Saied kritisierte. Kurz darauf wurde er verhaftet und wegen Beleidigung zu zwei Jahren Haft verurteilt. Rached hat nur seine Meinung auf künstlerische Weise zum Ausdruck gebracht. Er muss sofort freigelassen werden!

Im Februar 2023 richtete sich der tunesische Präsident Kais Saied während einer Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates mit rassistischen Äußerungen gegen Migrant*innen aus Ländern südlich der Sahara. Dadurch löste er eine massive Welle von Hass und rassistischer Gewalt gegen Schwarze – sowohl Migrant*innen als auch Tunesier*innen – aus. Hunderte Menschen wurden angegriffen, vertrieben oder willkürlich festgenommen.

Rached, der an der Arabic Calligraphy University in Tunis studiert, kritisierte diese Aussagen im Juli 2023 mit Porträts des Präsidenten, die er an die Wand einer örtlichen Behörde sprühte. Er hatte nur seine kritische Meinung auf künstlerische Weise zum Ausdruck gebracht. Doch wenige Tage später wurde er verhaftet. Wegen „Beleidigung des Präsidenten“ verurteilten die tunesischen Behörden Rached zu zwei Jahren Gefängnis.

Kritische Kunst ist kein Verbrechen. Rached Tamboura muss sofort und bedingungslos freigelassen werden!

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